Umzugskosten durch Arbeitsamt / Sozialamt: Der Umzug als Hartz IV Empfänger





Umzugskosten durch Arbeitsamt / Sozialamt: Umzug als Hartz IV Empfänger möglich ?

Als Arbeitsloser oder ähnlicher Empfänger von Leistungen zum Lebensunterhalt ist man mit den selben Problemen wie jeder andere konfrontiert – jedoch treffen einen diese meist aus finanzieller Sicht deutlich schwerer, weil hier üblicherweise kein Spielraum vorhanden ist.

Ist ein Umzug nicht vermeidbar – zum Beispiel durch Sanierung oder Abriss der Wohnung, Nachwuchs oder aus gesundheitlichen Gründen – hat man als Arbeitsloser oder Sozialhilfeempfänger die Möglichkeit, auf staatliche Hilfen zurückzugreifen.

Je nach Grund des Umzugs wird hier der Umzug teilweise oder gar komplett durch die Arbeitsagentur (Arbeitsamt) oder durch das Jobcenter (Sozialamt / Arge) bezahlt. In manchen Fällen werden die Umzugskosten großzügig bezuschusst, wenn der Umzug gerechtfertigt kann und nicht „einfach so“ erfolgt.

Als Arbeitsloser muss man dem Amt in der Regel drei Angebote von unterschiedlicen Umzugsfirmen vorlegen, welches sich dann für eine dieser Umzüge-Firmen und für den jeweiligen Umfang der Kostenübernahme entscheidet.

Sehr viele Umzugsfirmen rechnen mittlerweile sogar direkt mit dem Leistungsträger bzw. Amt ab. Für eine Umzugskostenübernahme muss allerdings ein plausibler Grund vorliegen – dies kann beispielsweise auch die Aussicht auf einen Arbeitsplatz am neuen Standort sein. Je nach Fall wird letztendlich direkt von der Behörde entschieden.